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Am Samstag, dem 23. März gestalteten 13 Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Saarland eine  abwechslungsreiche Abschlusspräsentation, mit der sie die erfolgreiche Teilnahme an der Musikmentorenausbildung in der Landesakademie  feierten.
Nachdem die Projektleiterin der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung, Eva Kieser, das Publikum willkommen hieß, eröffneten die Musikmentorinnen und Musikmentoren den Abend mit einer kreativen Performance, die zum ersten Instrumentalstück des Abends führte. Danach kam der Chor zum Einsatz. Mit mehrstimmigen Chorstücken, die sie mit Dozentin Bettina Nonnweiler, erarbeitet hatten, beeindruckten die Jugendlichen das Publikum.
Unglaubliche Virtuosität bewiesen Marvin Boesen und Elias Christian mit einem Duo auf zwei Cajones und lösten damit einen wahren Begeisterungssturm beim Publikum aus.
Bei den Ensemblestücken stellte die Improvisation, also das freie Spiel ohne Noten, einen Schwerpunkt der diesjährigen Darbietungen, dar. Improvisationstalent bewiesen Marco Becker (Saxophon), Aaron Pähler (Klarinette), Annika Stürmer(Querflöte) und Sophie-Charlotte Knappe (Saxophon) in dem Stück „Bleib Kuhl“ ihres Dozenten Bernd Sommer. Ebenso im Blues „Music education“, das die Gruppe im Fach „Musiklehre und Arrangement“ selbst geschrieben und arrangiert hatte. Die Melodie für das Stück stammte von Marie Massury.
Für ein wenig Wehmut sorgte die Aufführung des Instrumentalstückes „J.B. Rides again“, denn damit verabschiedete sich Dozent Ernst Urmetzer, ein Urgestein der Saarländischen Jazzszene, nach 20 Jahren aus seiner aktiven Rolle bei der Musikmentorenausbildung der Landesakademie. Die Musikmentorinnen und Musikmentoren verabschiedeten ihn mit einer spitzen Aufführung dieses Jazz-Klassikers.  
 Improvisationstalent einer ganz anderen Art stand im Mittelpunkt der Darbietung im Fach „Darstellendes Spiel“ (Dozentin: Jennifer Theobald) Im „Blinddate bei Pizza, Rotwein und Leber“ mussten sich die jungen Leute in der Form des Improvisationstheaters beweisen. Aus dem Stehgreif wurden nach Vorgaben aus dem Publikum mehrere Szenen improvisiert: Da die Aufgaben zum Teil recht witzig waren, sorgte das Improvisationstalent der Akteure für reichlich Lacher. Mit einer Tanz-Performance (Dozentin: Myriam Mischo-Roth) verabschiedeten sich die Teilnehmer des Jahrgangs 2018/2019 von dem Publikum.
Die Musikmentorenausbildung ist ein Projekt der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung und des Ministeriums für Bildung und Kultur. Daher überreichte Thomas Kronenberger, als Mitglied des geschäftsführenden Vorstands, gemeinsam mit Bernhard Stopp, als Vertreter des Ministeriums, Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme.
Das Projekt fördert Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren in ihrer musikalischen Begabung. An sechs Wochenenden unterrichten Fachdozentinnen und Fachdozenten allgemeine musikalische, pädagogische und organisatorische Themen und in den Bereichen musikpraktische Arbeit, wie Ensemblespiel, Chor, Tanz und Musiktheorie und Projektmanagement. Ziel ist es, dadurch den Einstieg in einen musikpädagogischen Beruf oder eine ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen zu vereinfachen.
Im Herbst beginnt ein neuer Kurs, zu dem sich interessierte Jugendliche bereits jetzt anmelden können. Anmeldung/Infos: Eva Kieser, Projektleiterin der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung, Telefon (06824) 3029033. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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